Osteoporose- Diagnostik

Knochendichtemessung DXA / Spezial-Labor

Osteoporose ist eine der bedeutendsten Erkrankungen des Haltungs- und Bewegungsapparates. In Deutschland wird die Zahl der Osteoporosekranken auf ca. acht Millionen geschätzt. Die Zahl wird wegen der demographischen Entwicklung in den kommenden Jahren deutlich zunehmen. Die Osteoporose wird als systemische Skeletterkrankung mit reduzierter Knochenmasse und Veränderung der knöchernen Mikroarchitektur definiert. Schwerwiegendste Folge der Osteoporose ist der Knochenbruch. Deshalb ist das oberste Ziel aller therapeutischen Bemühungen die Vermeidung von Knochenbrüchen. Die Weltgesundheitsorganisation WHO definiert die Osteoporose über die Bestimmung der Knochendichte mittels der in unserer Praxis angewandten DXA-Methode. Diese Messung ermittelt das persönliche Frakturrisiko im Vergleich zur Altersgruppe und ist wesentlicher Bestandteil einer umfassenden weiterführenden Osteoporosediagnostik.In unserer Praxis verfügen wir über zwei DXA-Geräte, wobei mit dem LUNAR Prodigy Advance eines der weltweit besten Diagnosegeräte den Patienten zur Verfügung steht. Unsere Praxis wurde im Juli 2012 erfolgreich zum Osteologischen Schwerpunktzentrum (DVO) der deutschsprachigen osteologischen Fachgesellschaften zertifiziert und ist derzeit das einzige Ambulante Osteologische Schwerpunktzentrum in OWL.

Hier können Sie gern einen Termin zur Knochendichtemessung vereinbaren.

In Zusammenarbeit mit einem deutschen start-up-Unternehmen können wir ab sofort unseren Patientinnen und Patienten eine  ultramoderne Laboranalyse  anbieten. Dieses neue Verfahren(Weltneuheit!)liefert aus einer Urin- und einer Blutprobe frühzeitig exakte Messwerte über die Calcium-Isotopen-Bilanz Ihres Körpers. Dieses Verfahren ist durch seine Strahlenfreiheit und Sensibilität besonders zur Frühdiagnostik und zur Therapiekontrolle einer Osteoporose geeignet. Nach Tagen bis zu wenigen Wochen kann die Wirksamkeit einer eingeleiteten Therapie überprüft werden.

In Fällen, in denen die Knochendichtemessung einen nicht eindeutigen Befund liefert ist durch diesen neuen, weltweit einzigartigen, wissenschaftlich fundierten und medizinisch bestätigten Labortest eine klare Aussage möglich.

Im Jahr 2012 wurde die Praxis zum Ambulanten Osteologischen Schwerpunktzentrum DVO zertifiziert.
Damit wird die Praxis dem hohen Qualtitätsstandard der deutschsprachigen, osteologischen Fachgesellschaften bei der Diagnostik und Therapie der Osteoporose und anderer Knochenstoffwechselerkrankungen gerecht.

Die Patienten können sich somit auf eine qualitätsgesicherte, kontrollierte und den modernsten Erkenntnissen verpflichtete Betreuung verlassen.
Die Knochendichtemessung ist unter gewissen Umständen (vorbestehende Wirbelkörperfrakturen ohne Unfall u.a.) zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung abrechenbar.

Mit unserem Osteoporose-Risiko-Fragebogen können Sie Ihr persönliches Osteoporose - Risiko ermitteln. Der Fragebogen dient der Vorbereitung einer Knochendichtemessung und Osteoporose-Diagnostik in unserer Osteoporose-Spezialsprechstunde. Vereinbaren Sie hier einen Termin.

Ein weiteres Hilfsmittel für Sie ist unser Calcium-Rechner. Hiermit können Sie Ihre tatsächliche tägliche/wöchentliche Calciumaufnahme ermitteln. Sollten Sie hierbei ein starkes Defizit feststellen ist es an der Zeit, Ihr persönliches Osteoporose-Risiko durch uns feststellen zu lassen. Zur Terminvereinbarung geht es hier.

Veröffentlichungen von Prof. Dr. T. König zum Thema Osteoporose:

  1. T. König: Wirbelfrakturen bei Männern: an sekundäre Osteoporose denken. Orthopädie & Rheuma 2015; 18(5)
  2. T. König: Hormontherapie bei Transsexuellen: Osteoporose-Risiko im Auge behalten. Orthopädie & Rheuma 2017;20(3)26-28
  3. T. König: Fragilitätsfraktur des Beckens als Indikator für eine Osteoporose. Orthopädie & Rheuma 2019; 22(1) 24-27
  4. T. König: Effects of the First Decade of Osteoporosis-Therapy with Denosumab (DMAB). Ortho Res Online J.6(5).OPROJ.000647-2020
  5. T. König: Erste Dekade Denosumabtherapie in der osteologischen Schwerpunktpraxis. Orthopädie & Rheuma 2020; 23(5)38-46